Renditebeteiligung
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die sich in den vergangen Jahren zu einem der Marktführer im Bereich des Immobilienhandels hn- und Geschäftsimmobilien entwickelt hat.
Bevor man den Begriff „Renditebeteiligung“
näher erläutert, ist es sinnvoll sich zunächst einmal grundlegend mit dem Begriff der
Be Beteiligung näher zu befassen.
Kapitalbeteiligung
Mit Unternehmensbeteiligung oder Kapitalbeteiligung bezeichnet man den Besitz von Anteilen an einem Unternehmen. Der Kapitaleigner wird bei Beteiligung an einer Aktiengesellschaft als Aktionär bezeichnet, bei der Beteiligung an einer GmbH als Anteilseigner bzw. Gesellschafter, bei Beteiligung an einer Personengesellschaft als Mitunternehmer. (z.B. fairvesta VI. Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH & Co KG)
Die Beteiligung bezieht sich auf den Anteil, den der Kapitalgeber am Nominalkapital des Unternehmens erwirbt. Dabei kann es sich um eine
- Minderheitsbeteiligung (bei Beteiligungsquoten bis zu 25 Prozent),
- eine Sperrminderheitsbeteiligung (bei Beteiligungsquoten von über 25 bis zu 50 Prozent),
- eine Mehrheitsbeteiligung (bei Beteiligungsquoten von über 50 bis zu 75 Prozent),
- eine Dreiviertelmehrheitsbeteiligung (bei Beteiligungsquoten bis zu 95 Prozent) oder
- eine Eingliederungsbeteiligung (bei Beteiligungsquoten im Bereich zwischen 95 und 100 Prozent) handeln.
Da aber die Beteiligung am Nominalkapital die Beteiligung am Gesamtwert des Unternehmens repräsentiert, der in der Regel deutlich höher als die Summe des Nominalkapitals liegt, wird der Kaufpreis eines Unternehmensanteils in der Regel deutlich über dem Nominalwert liegen.
Vor diesem Hintergrund wird häufig von der Beteiligung am Eigenkapital des Unternehmens gesprochen, was aber nur richtig ist, wenn der Wert des in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapitals dem Unternehmenswert entspricht oder wenn man einen erweiterten Eigenkapitalbegriff verwendet. In der Regel wird das Unternehmen über stille Reserven oder steigende Ertragsaussichten in der Zukunft verfügen, weshalb der Unternehmenswert höher als das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital liegt.
Wird ein Anteil nicht von einem anderen Kapitaleigner sondern direkt vom Unternehmen erworben, das ihn erst neu durch eine Kapitalerhöhung geschaffen hat, so wird die Differenz von Ausgabepreis und Nominalwert als Aufgeld bezeichnet.